Ein Haus ohne Bücher ist arm…

Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken. – Hermann Hesse

Ich möchte hier nur was kurzes und ehrlich gemeintes und vielleicht auch privates erzählen. Heute mal keine Politk.

Bei mir Zuhause habe ich momentan mehr Bücher als ich leider Platz in den Regalen habe, neue sind bereits eingeplant. Aber mein eigenes Zuhause ohne Bücher? Ich würde mich einfach nicht wohl fühlen. Andere Menschen brauchen das vielleicht nicht. Ich hingegen schon. Ich muss nur den Blick über die Bücherregale schweifen lassen und mir kommen Erinnerungen an tolle Geschichten, Emotionen, Lektionen oder auch reine Sachinformationen.

Ich würde das Zitat etwas umschreiben in:

Mein Haus ist ohne Bücher arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

Für mich haben Teppiche nicht viel zu bedeuten ich hab nur einen ganz kleinen und die Tapete ist Raufaser und blau 😀  Bilder gibt es einige Poster und zwei Bilder gemalt von einer Freundin sehr schöne Bilder übrigens 🙂

Meine Bücher sind eine wilde Sammlung an unterschiedlichster Literatur. Angefangen mit viel Fantasy aus meiner Kindheit und Jugendzeit. Ergänzt wird die Unterhaltungsliteratur dann noch von Tom Clancy Romanen und einigen Manga.

Im laufe der Zeit bin ich älter geworden und meine Interessen vielfältiger und es kamen immer mehr Sachbücher hinzu. Die meisten sind auch hier aufgelistet. Einige habe ich dort noch nicht aufgelistet und ich habe gerade auch neue Bücher bekommen die wollte ich für sich aber nochmal alleine vorstellen die nächsten Tage.

So das war einmal ein privater Einblick in mein Zuhause und mein Leben.

Vielen Dank für´s Lesen.

Mein politischer Lebensweg bisher…

Ich möchte meinen politischen Lebensweg einmal kurz vorstellen.

Ich war seit März 2012 in der Piratenpartei ca. 2 Jahre lang. Dort habe ich mich vor allem in Kommunalbereich eingebracht, in den Wahlkämpfen geholfen, Mitglied in der AG Bildung Celle und bei der Gründung des Kreisverbandes mitgeholfen.

Ich habe dann die Partei aus mehreren Gründen damals verlassen. Ein kurzfristiger und eher unwichtiger Punkt war die in den Sand gesetzte Landtagswahl, die gezeigt hat das Niedersachsen kein Interesse an den Piraten auf Landesebene hat. Allgemein hat das Interesse an den Piraten nachgelassen. ACTA war erfolgreich besiegt, Vorratsdatenspeicherung vorläufig besiegt (großer Respekt auch an Frau Leutheusser-Schnarrenberger für ihren Widerstand) und der NSA-Skandal ging irgendwie an den Piraten vorbei.

Größere Probleme hatte ich allerdings mit der Diskussions- und Kommunikationspolitik innerhalb der Partei. Bei den „normalen“ Parteien gibt es schon eine Menge Störer und persönliche Angriffe. Als Extrembeispiel lässt sich sehr gut die Niedersachsen-Maillingliste nehmen. Im Kreisverband oder im persönlichen, informellen Gespräch war die Kommunikation ganz anders. Sie war geprägt von einem offenen ehrlichen Austausch, sachlicher politischer Diskussion und bei den meisten aufgeschlossen und tolerant unabhängig von Alter, politischer Erfahrung usw.

Des weiteren hatte ich immer größer werdende Probleme mit dem sich entwickelnden Parteiprogramm. In großen Teilen ist die Piratenpartei eine sozialliberale geblieben. Für mich ist aber das außenpolitische Programm zu dünn und vor allem finde ich es etwas sehr realitätsfern, allerdings nicht so schlimm wie das der Linken. Es begreift aber nicht ganz die Wichtigkeit der deutschen Integration in internationale Strukturen wie die NATO oder die EU.

Der Austrittsauslöser war für mich dann das sich der Vorstand des Kreisverbandes wegen irgend einer Kleinigkeit zerstritten hat. Und sich dann aufgelöst hat.

Ich war dann eine Zeit parteilos auf der Suche nach einer neuen Partei viel Wahl gab es für mich nicht CDU keine Alternative, Grüne waren mir in der Außen und Sicherheitspolitik auch zu weltfremd mit Ausnahme einiger weniger Politiker (der gereifte Joschka Fischer damals, heute Omid Nouripour), die Linke war keine Alternative für mich als liberaler Mensch und die FDP steckte unter Rösler noch in einer Wolke aus heißer Luft. Ganz traue ich dem Wandel der FDP auch noch nicht aber sie ist auf einem guten Weg. Also blieb nur die SPD die für freie Marktwirtschaft, mit einem sozialen Rahmen steht. Für mich die Grundlage eines funktionierenden Staates. Ohne funktionierenden Staat keine funktionierende Demokratie siehe Weimarer Republik. Außerdem sind einige Politiker der SPD für mich echte Vorbilder vor allem Helmut Schmidt.

Und seitdem bin ich in der SPD momentan als passives Mitglied und meine politische Aktivität erstreckt sich hauptsächlich auf das Bloggen. Dabei schreibe ich möglichst parteiunabhängig und versuche vor allem zu erklären und zwischen Politik und Wähler zu vermitteln. Vielleicht werde ich auch mal wieder aktiver das wird sich aber zeigen müssen. Bis dahin gibt es aber noch viel zu schreiben 🙂